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Auf den Spuren der Goldsucher durch Alaska

Zurück in Whitehorse

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Fall time

Zurück am (Fast-)Ausgangspunkt der Yukon Paddeltour. Es ist schon ein eigenes Gefühl knapp drei Monate nach dem Aufbruch in Whitehorse wieder hier zu sein. Am 18.Juni war ich von hier los gepaddelt, nicht sicher, ob ich es wirklich bis Emmonak schaffen würde. Nun ist bereits die Ankunft an der Beringsee gute vier Wochen Vergangenheit..

Die Fahrt von Fairbanks nach Whitehorse über tausend Kilometer zeigt einem zumindest ansatzweise welche Strecke ich dabei mit dem Kajak zurück gelegt habe. Das Wetter zeigt sich in den vergangenen Tagen mehr als freundlich. Sonnenschein, blauer Himmel und angenehme Tagestemperaturen. Dazu ein Farbenmeer, an dem ich mich trotz stundenlangem Fahrens nicht sattsehen kann.

Der Herbst im Norden hat seine eigenen Faszination und ist bei diesem Wetter eigentlich kein Geheimtipp mehr. Die Aussichten sind weiterhin gut und so freue ich mich gleich doppelt: Auf die verbleibende Zeit hier und auch auf die Rückkehr, die nun immer näher rückt und greifbar wird.

Die nächsten Tage

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Die nächsten Tage werde ich im Denali Nationalpark zubringen. Ab Dienstag tauche ich dann für ein paar Tage in die Wildnis ab und helfe einer Bekannten ihre Cabins winterfest zu machen. Gegen Ende der Woche werde ich mich dann nach Whitehorse aufmachen um meinem Rucksack, vor allem aber um ein paar Freunden „Hallo“ zu sagen. Und dann wird es richtig schnell gehen und der Rückflug Ende September wird das Kapitel Alaska (vorübergehend) schließen…

Dieser Abschnitt war geprägt durch zunehmend wechselhaftes Wetter. Zu Beginn war es zwar noch überwiegend trocken, dafür spielte uns der Wind das ein oder andere mal übel mit und sorgt für die ein oder andere Zwangspause. So kam es auch zum Streckenminusrekord von neun Meilen als Tagesleistung. Gegen Ende war der Wind dann wieder etwas gnädig gestimmt, dafür zeigt sich sein ungeliebter Bruder der Regen immer wieder und bedachte uns mit der ein oder andere Dusche.

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Mit etwas Abstand heute eine neue Galerie des Abschnitts von Cirlce bis zur Yukon Crossing Brücke. Oder mit anderen Worten: Die Flats. Viele Halbwahrheiten, Gerüchte und auch ein paar echte Informationen gibt es über diesen Abschnitt. Der Yukon teilt sich schon kurz vor Circle in Arme auf und bleibt sich über eine Strecke von mehreren hundert Kilometern uneins. Dabei wird das System aus Armen und Kanälen bis zu zwanzig Kilometer breit.

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Homer – Katchemak Bay

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In Homer konnte ich in den vergangen Tagen ein weiteren Ausgangspunkt für diverse Freizeitaktivitäten auf der Kenai Halbinsel näher kennenlernen. Dabei hatte ich auch das Glück wieder mal viel von Flora und Fauna Alaskas zu sehen.

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Seward Tageswanderungen

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Neben dem Hike auf das Harding Eisfeld gönne ich mir noch zwei weitere Tageswanderungen.
Die erste führte mich auf den Mount Marathon, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Resurrection Bucht und Seward hat.

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Eine Fahrt per Boot in die Fjorde um Seward gehört quasi zum Pflichtprogramm. Mehrere Anbieter locken dabei die potentielle Kundschaft mit verschiedenen Paketen. Ich entschloss mich für die „Captain’s Choice Tour“ von Kenai Fjord Tours. Diese riss zwar ein tiefes Loch in das Budget, aber dafür ist man auf einem kleinen Schiff unterwegs mit etwas mehr als einem Dutzend Mitreisenden.

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Exit Glacier

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Harding Icefield

In diesem Teil des Kenai Nationalpark war ich gleich zwei mal. Beim ersten Besuch wanderte ich den Pfad zum Harding Eisfeld auf etwas über tausend Meter Höhe hinauf. Dabei geht es von der Talsohle durch Pappel und Erlenwälder, durch Almen mit Erika bis über die Baumgrenze hinaus. Es geht ordentlich bergauf und dann spielt der Regen schon kaum mehr eine Rolle, da der schweißtreibende Aufstieg auch so für ein feuchtes Mikroklima sorgt. Die Belohnung in Form des Blickes auf das Harding Eisfeld ist dafür umso schöner.

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Seward Aktivitäten

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Die letzten Tage war ich in er Gegend um Seward auf der Kenai Halbinsel unterwegs, auch unter dem Begriff „Alaska’s Playground“ bekannt. Eine Ecke, die dieses Attribut wirklich verdient, zumal in diesem Fall auch das Wetter mitspielte.
Den Schwerpunkt legt ich dabei auf Aktivitäten zu Fuß, da die „Gehwerkzeuge“ in den vergangenen Wochen doch sehr unter Bewegungsmangel gelitten hatten. Mehrere Tageswanderungen sorgten dann auch für den ersten Muskelkater seit längerem. Dies zusammen mit dem für die Gegend typischen Regenwetter, das heute wieder einsetzte lässt mich heute kürzer treten und gibt mir die Gelegenheit etwas für den Blog zu tun.

Humpy Cove

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Mit dem Wassertaxis ging es heute auf die östliche Seite der Resurrection Bay. Dort wurden wir mit den Kajaks abgesetzt und die Seekajak Tour konnte beginnen.

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Aktuell gibt es ein paar neue Bilder der Etappe Dawson nach Circle in der Gallery. Ich hoffe das ein oder andere Bild gefällt euch.

Es ist schon komisch für mich die Bilder anzusehen und ein paar davon auszusuchen. Das Ganze ist gerade ein paar Wochen vorüber. Aber es sind so viele Dinge und Eindrücke passiert, dass es schwierig ist das alles in der Gesamtheit zu bewerten. Darüber hinaus bin ich immer noch unterwegs und jeden Tag gilt es die neuen Eindrücke zu verarbeiten, so dass ich kaum mit den neuen Themen im Blog Schritt halten kann. Ich hoffe auf euer Verständnis. ;-)

Verknüpfte Geschichten

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Während meiner Yukon Reise traf ich des öfteren auf die gleichen Leute. Eigentlich nicht verwunderlich, denn innerhalb eines gewissen Zeitfensters bewegen sich die verschiedenen Gruppen ungefähr gleich schnell. Auch wenn der eine etwas schneller paddelt, so ist das durch eine längere Paddelzeit recht einfach zu kompensieren. Im wesentlichen sind dann die Pausentage entscheidend dafür, ob man sich vor oder hinter eine Gruppe befindet.

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Gestern hätte ich fast einen Elch über den Haufen gefahren. Doch um der Wahrheit die Ehre zu geben, höchstwahrscheinlich wäre ich der Unterlegene gewesen ;-)

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Guten Morgen Sis,

ich wünsche dir alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag aus dem fernen Alaska. Ich habe mir schon öfter eine Ortsversetzungsmaschine gewünscht. So würde ich gerne bei dir persönlich vorbeischauen und dich kräftig umarmen. Und das ein oder andere mal hätte ich dir gerne eine Einladung an den Yukon geschickt, um dich an der beeindruckenden Natur teilhaben zu lassen.
Bleibt mir daher nur dir eine wunderschönen Tag zu wünschen und zu hoffen, dass wir uns bald wieder sehen. Bis dahin alles Liebe…

Beringsee

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Hallo zusammen,
nachdem ich nun wohlbehalten in Emmonak angekommen bin, werde ich versuchen in den nächsten Tagen ein paar Eindrücke der vergangenen Etappe(n) zu schildern.

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Foto Finish, die Zweite

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Der Yukoneer am Ende der Tour

Nach den vielen schönen und interessanten Vorschlägen habe ich mich entschlossen den Vorschlag eines Fotos von mir mit meiner Ausrüstung am Ende der Tour auf dem Yukon zu realisieren.
Wie man unschwer sehen kann macht eine mehrwöchige Tour auf dem Yukon schlank ;-) hat aber den grossen Vorteil, dass man wenig Windwiderstand bietet.

Teledoc

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Zum Glück brauchte man keine ernsthafte medizinische Unterstützung für den yukoneer.

Nichtsdestotrotz, wie kann man an einem abgelegen Ort medizinische Hilfestellung leisten kann und bis zu welchem Grad ist das möglich?

Im digitalem Zeitalter sind sämtliche medizinischen Parameter im Handumdrehen um die Welt gesendet und können von einem Arzt interpretiert werden.
Anhand eines so fundierten Befundes lässt sich entscheiden, ob ein Rettungsteam schleunigst auf den Weg geschickt werden muss oder ob man noch bis zur nächsten Station warten kann.

In unserem konkreten Fall haben wir vorab den yukoneer medizinisch gründlich untersucht und seinen Gesundheitszustand für gut befunden. Auf die Reise haben wir ihm u.a. ein sehr einfaches, kleines Zweikanal-EKG mitgegeben.

Welche medizinischen Daten verfügbar sein sollen, ist im Einzelfall festzulegen: Elektrokardiogramm, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut, Körpertemperatur, Lungenkapaztiät oder Blutzucker und andere Laborparameter (POC-Diagnostik).

Welches Setting man auch wählt – immer müssen die entsprechend notwendige Energieversorgung und die Kommunikationsmöglichkeiten berücksichtigt werden: Akkus, Solarladegeräte, Satellitentelefone usw.. Das kann dann durchaus schon mal 10 – 15kg Zusatzgepäck bedeuten. Für solche Gewichtsmargen hätte der yukoneer eher ein kleines Hausboot als Transportmittel in Betracht ziehen müssen. Dies wiederum über den Chilkoottrail zu tragen (uff!), hätte dann doch einiges zu viel an Zeit, Kraft und Nerven gekostet…

Geschafft!!!!

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Heute morgen um 7:05 Uhr erreichte uns eine Spot Message mit der Possitionsangabe Emmonak!

Es ist also geschafft. Nach Wochen und Monaten in der Wildnis Alaskas darf sich der Yukoneer in die Reihe der Yukonbezwinger einreihen. Als Lohn dafür wird er sich jetzt wahrscheinlich eine warme Dusche und ein festes Dach über dem Kopf gönnen.

Wir sind jedenfalls schon alle auf neue Infos aus erster Hand gespannt.

Aktuelles Wetter in Alaska:

Temperatur: 10° / 15°
Wind: Südwind 21.1 km/h
Regenrisiko: 90%

Bis einschl. Samstag ist keine Veränderung in Sicht.

Piktas Point

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Heute habe ich die 100-Meilen-Grenze geknackt. Damit ist das Erreichen von Emmo (wie die Locals sagen) in greifbarer Nähe gerückt.

Ich bin zur Zeit in Pitkas Point und habe damit St. Marys zu meiner Rechten gelassen. Könnte theoretisch die drei Meilen flussaufwärts den Andreafsky River paddeln oder mein Zeug hier abbauen und nach einem Transport schauen. St Marys ist der Knotenpunkt im Delta und es gibt ziemlich viele, die hier aufhören um sich die letzten mühamen Meilen auf dem Yukon zu ersparen….
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