Die Zeit des Adventskalenders ist mit dem heutigen Tag zwar vorbei, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen noch ein kleines weihnachtliches Rätsel anzubieten.
Die Zeit des Adventskalenders ist mit dem heutigen Tag zwar vorbei, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen noch ein kleines weihnachtliches Rätsel anzubieten.
Mittlerweile habe ich von den oben genannten Firmen auf meine Briefe beziehungsweise Rücksendung Antwort erhalten. Unterschiedlicher konnten die Reaktionen allerdings kaum ausfallen.
Es ist schon November und der Herbst verabschiedet sich so langsam, auch wenn es in Freiburg mit Temperaturen von knapp 15 ºCelsius noch recht mild ist. Dies sieht im Yukon Territorium und Alaska etwas anders aus. Dort liegen die Temperaturen in Whitehorse, Kanada um den Gefrierpunkt oder sogar darunter, wie zum Beispiel in Emmonak. Fairbanks ist, wie zu erwarten, Spitzenreiter. Mit Vorhersagen von -15 ºC in der Nacht wird es dort am kältesten.
Bereits während meiner Tour gab es die Frage nach empfehlenswerten und weniger empfehlenswerten Produkten. Ich hatte in einer kurzen Stellungnahme meine Erfahrungen dazu gepostet. Nun gibt es aus aktuellem Anlass einen Grund das Thema nochmal aufzugreifen. Damals hatte ich unter anderem zum Optimus Kocher geschrieben:
Hallo Lukas,
auch wenn ich mittlerweile wieder zurück in Deutschland bin möchte ich dir auch auf diesem Weg alles Gute zu deinem Geburtstag wünschen.
Ich hoffe, dein Tag verläuft genauso bunt, wie der Vogel nebenan sich zeigt. Ihn hatte ich auf meiner Reise in Seward abgelichtet. Bei der Fahrt mit einem kleinen Boot in die Resurrection Bay konnte ich die Papageientaucher auf ihren Felsen sitzend beobachten. Ab und zu machten sie sich auf die Suche nach etwas Essbarem. Der Flugstil sieht witzig aus, aber es ist um so beeindruckender wie sich die Papageientaucher auf der Suche nach einem leckeren Fisch in den Ozean stürzen.
Das Foto habe ich allerdings im Alaska SeaLife Center gemacht, wo ich noch näher an die Papageientaucher herankam.
“Happy birthday to you” und viel Spass beim feiern…
Wie schon in einem der Artikel zuvor beschrieben hat eigentlich nur Gerlinde, oder etwas schnöder das Triton Ladoga die Rückreise nicht unbeschadet überstanden. Heute habe ich Condor einen netten Brief geschickt und meine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht.
Mit einem Blick auf den letzten Beitrag von mir im Blog musste ich feststellen, dass schon wieder mehr als eine Woche vergangen ist. Höchste Zeit wieder mal etwas von mir hören zu lassen. Die wesentliche Nachricht für all die, die es noch nicht wisse sollten ist die, dass ich wieder zurück in Deutschland bin. Und dies schon seit etwas mehr als einer Woche.
Ich sitze gerade im Flughafen von Fairbanks und nutze die Gelegenheit noch einen Artikel für den Blog zu schreiben. Doch immer wieder schweifen die Gedanken ab. Vier Monate war ich in Kanada und Alaska, habe vieles gesehen und erlebt. Was hat sich geändert? Habe ich mich verändert? Es fällt mir schwer darauf eine Antwort zu geben. Letztlich wird es die Zukunft zeigen.
Was bleibt ist Wehmut, ein bisschen Stolz und Dankbarkeit. Die Wehmut diese fantastische Gegend verlassen zu müssen, etwas Stolz die Reise bis zur Beringsee erfolgreich durchgeführt zu haben. Und ganz viel Dankbarkeit. An meine Familie und Freunde zuhause, die mir die Daumen gedrückt haben, an das Blog-Team, das den Blog gepflegt hat, während ich auf dem Fluss dahintrieb. An all die, die mich auf diesem Wege begleitet haben.
Ein besonderen Dank empfinde ich für die Gastfreundschaft, die ich hier erleben durfte. Für die Bekanntschaften und Freundschaften, die ich entlang des Fluss knüpfen konnte. Das ist unterm Strich das Wertvollste, was ich mit nach Hause nehme: Neue Freunde gefunden zu haben.
Ist schon eine Weile her, dass ich etwas neues in den Blog eingestellt habe. Daher versuche ich jetzt kurz vor meinem Rückflug einige der Lücken zu füllen. Die letzten zwei Wochen der Tour waren dem Besuch von Freunden gewidmet.
Zurück am (Fast-)Ausgangspunkt der Yukon Paddeltour. Es ist schon ein eigenes Gefühl knapp drei Monate nach dem Aufbruch in Whitehorse wieder hier zu sein. Am 18.Juni war ich von hier los gepaddelt, nicht sicher, ob ich es wirklich bis Emmonak schaffen würde. Nun ist bereits die Ankunft an der Beringsee gute vier Wochen Vergangenheit..
Die Fahrt von Fairbanks nach Whitehorse über tausend Kilometer zeigt einem zumindest ansatzweise welche Strecke ich dabei mit dem Kajak zurück gelegt habe. Das Wetter zeigt sich in den vergangenen Tagen mehr als freundlich. Sonnenschein, blauer Himmel und angenehme Tagestemperaturen. Dazu ein Farbenmeer, an dem ich mich trotz stundenlangem Fahrens nicht sattsehen kann.
Der Herbst im Norden hat seine eigenen Faszination und ist bei diesem Wetter eigentlich kein Geheimtipp mehr. Die Aussichten sind weiterhin gut und so freue ich mich gleich doppelt: Auf die verbleibende Zeit hier und auch auf die Rückkehr, die nun immer näher rückt und greifbar wird.
Die nächsten Tage werde ich im Denali Nationalpark zubringen. Ab Dienstag tauche ich dann für ein paar Tage in die Wildnis ab und helfe einer Bekannten ihre Cabins winterfest zu machen. Gegen Ende der Woche werde ich mich dann nach Whitehorse aufmachen um meinem Rucksack, vor allem aber um ein paar Freunden „Hallo“ zu sagen. Und dann wird es richtig schnell gehen und der Rückflug Ende September wird das Kapitel Alaska (vorübergehend) schließen…
Mit etwas Abstand heute eine neue Galerie des Abschnitts von Cirlce bis zur Yukon Crossing Brücke. Oder mit anderen Worten: Die Flats. Viele Halbwahrheiten, Gerüchte und auch ein paar echte Informationen gibt es über diesen Abschnitt. Der Yukon teilt sich schon kurz vor Circle in Arme auf und bleibt sich über eine Strecke von mehreren hundert Kilometern uneins. Dabei wird das System aus Armen und Kanälen bis zu zwanzig Kilometer breit.
In Homer konnte ich in den vergangen Tagen ein weiteren Ausgangspunkt für diverse Freizeitaktivitäten auf der Kenai Halbinsel näher kennenlernen. Dabei hatte ich auch das Glück wieder mal viel von Flora und Fauna Alaskas zu sehen.
Neben dem Hike auf das Harding Eisfeld gönne ich mir noch zwei weitere Tageswanderungen.
Die erste führte mich auf den Mount Marathon, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Resurrection Bucht und Seward hat.
Eine Fahrt per Boot in die Fjorde um Seward gehört quasi zum Pflichtprogramm. Mehrere Anbieter locken dabei die potentielle Kundschaft mit verschiedenen Paketen. Ich entschloss mich für die „Captain’s Choice Tour“ von Kenai Fjord Tours. Diese riss zwar ein tiefes Loch in das Budget, aber dafür ist man auf einem kleinen Schiff unterwegs mit etwas mehr als einem Dutzend Mitreisenden.
In diesem Teil des Kenai Nationalpark war ich gleich zwei mal. Beim ersten Besuch wanderte ich den Pfad zum Harding Eisfeld auf etwas über tausend Meter Höhe hinauf. Dabei geht es von der Talsohle durch Pappel und Erlenwälder, durch Almen mit Erika bis über die Baumgrenze hinaus. Es geht ordentlich bergauf und dann spielt der Regen schon kaum mehr eine Rolle, da der schweißtreibende Aufstieg auch so für ein feuchtes Mikroklima sorgt. Die Belohnung in Form des Blickes auf das Harding Eisfeld ist dafür umso schöner.
Die letzten Tage war ich in er Gegend um Seward auf der Kenai Halbinsel unterwegs, auch unter dem Begriff „Alaska’s Playground“ bekannt. Eine Ecke, die dieses Attribut wirklich verdient, zumal in diesem Fall auch das Wetter mitspielte.
Den Schwerpunkt legt ich dabei auf Aktivitäten zu Fuß, da die „Gehwerkzeuge“ in den vergangenen Wochen doch sehr unter Bewegungsmangel gelitten hatten. Mehrere Tageswanderungen sorgten dann auch für den ersten Muskelkater seit längerem. Dies zusammen mit dem für die Gegend typischen Regenwetter, das heute wieder einsetzte lässt mich heute kürzer treten und gibt mir die Gelegenheit etwas für den Blog zu tun.
Mit dem Wassertaxis ging es heute auf die östliche Seite der Resurrection Bay. Dort wurden wir mit den Kajaks abgesetzt und die Seekajak Tour konnte beginnen.